Auf vielen unserer Goldbarren steht ein Name, den die wenigsten Kunden auf Anhieb einordnen können: Heimerle + Meule. Dabei sagt gerade dieser Name mehr über die Qualität eines Barrens aus als jedes Werbeversprechen. Wir erklären, was eine Scheideanstalt eigentlich macht und warum die Herkunft Ihres Goldes einen echten Unterschied macht.
Was macht eine Scheideanstalt?
Der Begriff klingt technisch, beschreibt aber einen einfachen Vorgang: Eine Scheideanstalt trennt („scheidet“) Edelmetalle von unedlen Beimetallen und anderen Legierungsbestandteilen. Rohgold aus dem Bergbau oder recyceltes Altgold ist so gut wie nie rein – eine Scheideanstalt bringt es auf die geforderte Feinheit, meist 999,9/1000, und gießt daraus zertifizierte Barren.
Heimerle + Meule mit Sitz in Pforzheim gehört zu den ältesten deutschen Betrieben dieser Art. C. HAFNER, der zweite Hersteller, mit dem wir zusammenarbeiten, hat eine vergleichbar lange Geschichte in derselben Branche. Beide sind von der London Bullion Market Association (LBMA) akkreditiert – dem internationalen Standard, an dem sich Handelsplätze und Banken weltweit orientieren.
Warum die LBMA-Akkreditierung mehr ist als ein Gütesiegel
Eine LBMA-Akkreditierung bedeutet nicht nur, dass ein Hersteller ein Zertifikat besitzt. Sie ist an strenge, regelmäßig überprüfte Anforderungen geknüpft: an die technische Reinheit der Barren, an dokumentierte Herkunftsnachweise und zunehmend auch an Standards zur verantwortungsvollen Materialbeschaffung. Barren von LBMA-akkreditierten Herstellern werden weltweit ohne erneute Prüfung anerkannt – das ist der entscheidende praktische Vorteil für Sie als Käufer.
Kaufen Sie dagegen einen Barren von einem nicht akkreditierten oder unbekannten Hersteller, kann es beim späteren Wiederverkauf sein, dass ein Händler das Material erneut prüfen möchte, bevor er es annimmt. Das kostet Zeit und im Zweifel auch Geld.
Was das für Ihren Kauf bei Apex Metall bedeutet
Wenn Sie bei uns einen Gold- oder Silberbarren von C. HAFNER oder Heimerle + Meule kaufen, kaufen Sie damit auch dessen Wiederverkaufsfähigkeit gleich mit. Sie müssen sich nicht selbst mit der Frage beschäftigen, ob ein Händler den Barren später anerkennt – das ist durch die Zertifizierung bereits geklärt.
Für die Affination von eingeliefertem Altmaterial – etwa aus unserem eigenen Ankauf oder unserer Schmelze – arbeiten wir ebenfalls mit diesen beiden Häusern zusammen. Das bedeutet: Der gesamte Kreislauf von der Materialannahme bis zum fertigen Barren läuft über Partner, die denselben Qualitätsanforderungen unterliegen.
Ein Blick auf die Geschichte
Heimerle + Meule wurde 1845 gegründet und zählt als Deutschlands älteste Gold- und Silberscheideanstalt zu den traditionsreichsten Unternehmen der Branche. Über die Jahrzehnte hat sich das Unternehmen von einem klassischen Edelmetallverarbeiter zu einem der führenden Hersteller LBMA-zertifizierter Anlagebarren entwickelt. Diese lange Geschichte ist kein reines Traditions-Argument – sie bedeutet auch jahrzehntelange Erfahrung in einem Bereich, in dem Präzision und Nachvollziehbarkeit entscheidend sind.
Interessiert an Barren von C. HAFNER oder Heimerle + Meule? In unserem Shop finden Sie die aktuelle Auswahl, oder besuchen Sie uns persönlich in unserem Büro in der Barbarossastraße 20 in Berlin.